Kalligrafie

Als Kalligrafie wird die Kunst des Schönschreibens bezeichnet. Diese wurde in der Kunstgeschichte dazu genutzt, um Heilige Schriften wie den Koran und die Bibel zu kopieren. Eine der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Form der Kalligrafie ist bis zum heutigen Tage die chinesische und japanische Schriftkultur. Neben der traditionellen Kalligrafieform gibt es aber noch weitere wie zum Beispiel die Westliche, arabische und die hebräische Kalligrafie. Die westliche Kalligrafie wurde hauptsachlich eingesetzt, um Literatur im abendländischen Raum zu verbreiten. Durch die Anwendung der Kalligrafie wurde nicht gegen das jahrhundertelange Bildverbot des Islams verstoßen. Die Chronisten nutzten diese Kunstform, um mit Hilfe dieser kursiven Schrift eindrucksvolle Bilder aus Buchstaben zu erschaffen. Sogenannte Kalligramme. Die Kalligrafie hatte im arabischen Raum einen sehr hohen Stellenwert. Als einzig anerkannte Kunstform entwickelte sie sich schließlich zum Schmuckelement der Architektur. Die ägyptische Kalligrafie ist eine Sonderform der arabischen Kalligrafie. In Asien erfreut sich die Kalligrafie weiterhin großer Beliebtheit, da sie in chinesischen Landschaftsgärten als Schmuckelemente dienen und somit dort nicht mehr wegzudenken sind. In Europa wird die Kalligrafie vorwiegend als Hobby praktiziert. Als kunstvolle Schriftform eignet sich die Kalligrafie hervorragend zum Verfassen von besonderen Einladungen. Die Asiaten bezeichnen die Kalligrafie vor allem als „japanischen Weg des Schreibens“.

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