Farbmanagement

Durch das Farbmanagement wird versucht, eine möglichst große Farbtreue bei der Ein- und Ausgabe von Bildern zu erreichen. Die dafür verwendeten Farbmanagementsysteme benutzen Farbbeschreibungen und Austausch-Farbräume, die nicht von einem Gerät abhängig sind. Eine 100%ige Wiedergabe kann allerdings nicht erreicht werden. Die Eingabegeräte wie auch die Ausgabegeräte werden durch die Austausch-Farbräume konvertiert, um eine möglichst ähnliche Farbwiedergabe zu erhalten. Die Farbprofile sind von Gerät zu Gerät unterschiedlich und wurden in der ISO-Norm 15076 international standardisiert. Sie lassen sich nach dem Verwendungszweck und nach dem inneren Aufbau unterscheiden. So gibt es Eingabe-, Ausgabe- und Device-Link-Profile bzw. Matrix- und LUT Profile. Für die Profilerstellung werden bei Monitoren und Drucker genaue Farbwerte wiedergegeben, bei Scannern werden diese gemessen und anschließend mit jenen Werten verglichen, die bekannt sind. Der Scanner vergleicht Farbe von der Vorlage mit Referenzwerten und konvertiert den geräteabhängigen Farbraum mit dem geräteunabhängigen. Dadurch kann die Vorlage sehr wirklichkeitsgetreu wiedergegeben werden. Um bei Monitoren ein Profil erstellen zu können, wird neben einem Farbmessgerät auch eine passende Software verwendet. Bei den meisten Druckern erfolgt die Farbseparation durch den Treiber oder die Hardware. Ausschlaggebend für das Farbmanagement ist die Farbwiedergabe, die bei jeden Gerät anders erfolgt. Das liegt daran, dass nicht alle Geräte die RGB Werte vollständig wiedergeben können.

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